An einem Beispiel soll hier verdeutlicht werden, wie argumentiert wird und welche Fragen unbeantwortet bleiben: >kritische Anmerkungen sind hier in roter Schriftfarbe eingefügt<
Das Elbsandsteingebirge: Quelle: (c) G.O. - Wissen Online http://www.g-o.de
Das Elbsandsteingebirge - Lage und Entstehung
Das Elbsandsteingebirge liegt im äußersten Südosten der Bundesrepublik, wenige Kilometer von Dresden entfernt, zwischen dem Erzgebirge und dem Lausitzer Gebirge. Es erstreckt sich von Pirna über die tschechische Grenze hinaus bis nach Decin in Böhmen.Der deutsche Teil trägt den Namen "sächsische Schweiz" und umfaßt etwa 380 Quadratkilometer.
Am Anfang stand ein Meer
Während der Kreidezeit, vor 144 bis 66 Millionen Jahren vor heute, lag dort, wo
sich jetzt die von Schluchten getrennten Tafelberge und Felstürme des
Elbsandsteingebirges erheben, noch ein Meeresarm. Hier
haben wir es mit einem logischen Annahmenkonstrukt zu tun - nicht mit
definitiven Fakten hinsichtlich des vermuteten Zeitraums.
Dort hinein lagerten die Flüsse aus den Höhen des Erzgebirges Man
betrachte hierbei kritisch die tatsächliche Lage des Erzgebirges. Das
Erzgebirge zeigt eine Nord-Süd Abflussstruktur und kann daher das
östlich gelegene Elbsandsteingebirge nur unwesentlich bedient haben
ihre Sedimente ab, zusammen mit Kalkschalen von Meereslebewesen.
Ein Sandsteinpaket bildet sich
Im Laufe der Jahrmillionen bildete sich aus den Ablagerungen eine 400 bis 600 m
mächtige Sandsteinschicht. Wie soll das funktioniert haben ? Das Erzgebirge
liegt westlich und hat am Ostrand ein Höhenprofil von heute annähernd 900
Meter. Die im
östlichen Teil vorhandene Grundstruktur des Erzgebirges liegt noch nicht hoch
genug (mal abgesehen von der Wasserscheidenausrichtung) um Ablagerungen dieser
Stärke zu produzieren. Diese verfestigte sich
durch den hohen Druck des auflastenden Wassers. Noch heute kann man fossile Abdrücke
von Muschelschalen im Sandstein finden.
Brüche im Tertiär, Erosion in der Eiszeit
Vor
ca. 100 Mio. Jahren hob sich der Meeresboden Aus
welchem Grund hob sich der Meeresboden? Die Kernfrage bleibt hier
unbeantwortet und wird durch eine Aussage ersetzt.
und das Kreidemeer zog sich zurück. Die kompakte Sandsteinplatte wurde
freigelegt und der Erosion ausgesetzt. Im Tertiär, vor ca. 35 bis 25 Mio.
Jahren, zerlegten Krustenbewegungen das feste Gefüge der Platte. Klüfte und Brüche
unterteilten das Gesteinspaket in Quader. Im Nordosten schob sich die
Granitdecke des heutigen Lausitzer Berglands über den Sandstein, im Süden hob
sich die Erzgebirgsscholle und stellte sich schräg. Die Flüsse bekamen dadurch
ein viel größeres Gefälle und schufen Durchbruchstäler und tiefe Schluchten
an den Bruchstellen und senkrechten Spalten der einstigen Sandsteinplatte. An
den Bruchstellen quollen zum Teil basaltische Magmen hervor und bildeten
Vulkankegel. Ich
denke hier ersieht man die Konstruktion der Gebirgsbildung mit dem
Konvektionsmotor für die Krustenbewegungen. Es werden Widersprüche
ausgelassen. Man sollte jegliche Anhebung zu einem Höhenzug zunächst
erklären, bevor man mit den Folgeerscheinungen beginnt die Gebirgsentstehung
abzuschließen.
Dieser Prozeß wurde zum Ende der Eiszeit (vor ca. 0,5 Mio. Jahren) beschleunigt, denn das Abschmelzen des Eises führte zu einer stärkeren Wasserführung der Flüsse, insbesondere der Elbe. Diese grub sich insgesamt ca. 300 m in den Sandsteinsockel ein, Schluchten und Klammtäler wie die Kirnitzschklamm entstanden.
Immer wieder tauchen Sedimentablagerungen auf, wie auch hier im Elbsandsteingebirge, die einen ehemaligen Meeresboden belegen. Eine kleinere Erde hat weniger Platz für unser vorhandenes Wasser !